





Leichte bis mittelschwere Etappen mit weiten Blicken auf schroffe Kalkwände und stille Kare eignen sich hervorragend für Achtsamkeitsstopps. Früh starten, Mittagshitze meiden, Trinkwasser an Quellen respektvoll nutzen. Reserviere die Hütten früh, plane Wetterfenster und gönne dir bewusst kurze Tage. So bleibt Zeit, die kantige Schönheit zu betrachten, statt sie nur über die Karte abzukürzen und später zu vergessen.
Wer die Kraft rauschender Gletscherbäche liebt, findet hier rhythmisierende Geräusche für meditative Schritte. Reduziere Etappenlängen, nimm leichte Varianten bei instabilem Wetter und nutze kleine Sitzplätze am Weg als Ateminseln. In Hütten erzählt man gern von spontanen Begegnungen mit Steinböcken und unerwarteten Sonnenfenstern nach Nebel. Sammle solche Momente schriftlich, sie geben auch zu Hause überraschend lange Halt und Richtung.
Die Via Alpina bietet zahlreiche Übergänge mit zarten Steigungen, die Achtsamkeit Fast von allein fördern. Plane Tage mit maximal fünf Stunden Gehzeit, integriere stille Mittagspausen abseits der großen Knotenpunkte. Verwende lokale Karten und einfache Atemsignale bei Kreuzungen. So wird Orientierung zum Teil deiner Praxis, nicht nur zur Pflicht. Berichte uns später, welche Passage dir die größte Klarheit gegeben hat.
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